Konflager Tennwil am Hallwilersee vom 31.08. - 03.09.2011

31 Konfirmandinnen und Konfirmanden reisten mit sechs Leiterinnen und Leitern am Mittwoch, 31. August 2011, ins Konfirmationslager nach Tennwil am Hallwilersee.
Unsere einfache Unterkunft lag schon wie im vergangenen Jahr im Arbeiter-strandbad Tennwil und besteht aus drei Achterzimmern, einem Zweierzimmer für zwei Leiterinnen, einem kleinen Aufenthaltsraum und einer ebenso kleinen Küche.

Fünf Konfirmandinnen beschlossen, ihr Nachtlager in einem grossen Zelt aufzuschlagen. Das gleiche Los erwartete zwei weitere zelterprobte Leiterinnen. Die verbleibenden Leiter nächtigten im Aufenthaltsraum.

Obwohl die Platzverhältnisse für unsere Gruppe eher eng waren, störte sich niemand daran: Wir hatten Wetterglück und hielten uns bis auf die Schlafenszeiten meist unter freiem Himmel auf. Sogar die Mahlzeiten - wunderbar zubereitet von unserer Köchin Romy Vogelauer - nahmen wir auf der Terrasse ein.



Der Lagerbeginn gelang gut: Die Jugendlichen fanden rasch zueinander und hatten Freude am Baden im warmen und sauberen Wasser. Man munkelt übrigens, dass der Hallwilersee der sauberste See der Schweiz sei.
Am ersten Tag stand neben der Anreise, dem Zimmerbezug und dem Lunch noch einiges mehr auf dem Programm: ein Erkundungsgang in der Umgebung, ein Zvieri, eine Vorstellungsrunde, ein Gruppenwettbewerb, bei dem es darum ging, ein Ei mit 80 Trinkhalmen, 50 cm Klebeband so einzupacken, dass es einen Sturz aus möglichst grosser Höhe unbeschadet übersteht.




Weiter auf dem Programm standen die gemeinsame Ausarbeitung der Lagerregeln, eine Nachtübung und eine Geschichte am Feuer.
Ähnlich vielfältig wurden die weiteren Tage: Die Konfirmandinnen und Konfirmanden bereiteten Fragen vor, die später für eine Filmaufnahme zum Thema Nahrung-Essen-Welternährung gebraucht wurden wie z.B. "Warum gibt es innerhalb der Kontinente so grosse Unterschiede?" "Warum müssen wir immer mehr haben, wenn wir schon genug haben?". Sie erfuhren bei einem spielerischen und zugleich nachdenklich stimmenden Mittagsessen, was es heissen kann, zu wenig oder zu viel Nahrung zu haben. So erhielt die eine Gruppe eine Schale Reis und musste auf dem Boden sitzend essen, die zweite Gruppe wurde an einem Tisch bei Bratwurst und Brot in einem fiktiven Festzelt im Dorf XY platziert und eine Köchin bediente die dritte Gruppe mit einem fünf-Gang-Menu.
Nach dem Spiel gab es bei einem zweiten Zmittag genug zu Essen für alle und wir fanden Zeit, diese interessante Erfahrung auszuwerten.
Den Nachmittag nutzten wir bei hochsommerlichen Temperaturen für ein erfrischendes Bad im See. Die Lagerstimmung hob sich von Tag zu Tag. Ein unterhaltsamer Film ("Slumdog Millionaire"), ein Workshop zum Thema Fair Trade, eine Anleitung für das gelungene Konffoto, Filmaufnhmen, bei denen die Jugendlichen ihre Meinungen zu Nahrung und Welternährung äussern mussten, ein Pedalorennen, ein gemütlicher Abschlussabend mit Bräteln und einer weiteren Geschichtenrunde am Feuer rundeten das Lager ab.
Dank der guten Gruppe war es ein sehr gelungenes Konfirmationslager 2011. Es wehte ein guter Geist.
Michael Stähli und Team


































