Positive Bilanz des Pilotprojekts Jugendarbeit Rüegsau
Im Sommer 2008 haben Gemeinde und Kirchgemeinde Rüegsau das auf 4 Jahre befristete Pilotprojekt "Jugendarbeit Rüegsau" lanciert. Der Jugend-arbeiter, Christof Iseli, ist angestellt von der Kirchgemeinde Rüegsau und arbeitet mit einem Pensum von 60% in der Schule, der offenen Jugendarbeit und der Kirchgemeinde. Die Betriebskosten teilen sich Gemeinde und Kirchgemeinde.
Das befristete Pilotprojekt "Jugendarbeit Rüegsau" läuft im Sommer 2012 aus. Der Gemeinderat und Kirchgemeiderat von Rüegsau ziehen insgesamt eine positive Bilanz des Pilotprojekts und danken Christof Iseli für seine wertvolle Aufbauarbeit. Beide Behörden erkennen den grundsätzlichen Bedarf für Schulsozialarbeit, offene Jugendarbeit sowie diakonische Jugendarbeit. Schule, Gemeinde und Kirche stellen jedoch unterschiedliche Anforderungen an Ausbildung, Angebot und Verfügbarkeit der jeweiligen Verantwortlichen. Diese Leistungen können nicht nachhaltig durch dieselbe Person erbracht werden. Deshalb haben Gemeinde und Kirchgemeinde Rüegsau entschieden, dass das befristete Pilotprojekt in dieser Form nicht weitergeführt wird. Damit endet auch das Arbeitsverhältnis mit Christof Iseli planmässig per 31. Juli 2012.
Aufgrund der positiven Erfahrungen wollen der Gemende- und der Kirchgemeinderat bis zum Ende der geltenden Legislaturperiode die Jugendarbeit in Rüegsau langfristig verankern. Als Voraussetzung dafür wird ein Leitbild "Jugend" erarbeitet. Für diesen Prozess wurde die Arbeitsgruppe Jugendarbeit eingesetzt, in der zwei Gemeinderäte (Ressorts Bildung und Soziales) sowie der Präsident und die Vizepräsidentin des Kirchgemeinderates Einsitz haben. Der Jugendarbeiter wird bis Ende Juli in die laufenden Arbeiten einbezogen. Die Arbeitsgruppe prüft derzeit, inwiefern bewährte und attraktive laufende Angebote ab Sommer 2012 weitergeführt werden können.
Haben Sie Interesse an einer Mitarbeit im Projekt "Jugendarbeit Rüegsau"? Bitte wenden Sie sich an die Gemeinderäte Kurt Ruchti und Peter Leuenberger oder der Präsident des Kirchgemeinderates Thomas Berger. Sie nehmen Ihre Anregungen gerne entgegen.