Eine kleine Ausstellung im Kirchgemeindehaus Rüegsauschachen gibt Auskunft über das Leben in einem emmentalischen Frauenkloster vor der Reformation.
Glasierte Ofenkacheln, Keramikscherben, Werkzeug, die Fragmente eines Reliquienkästchens und erklärende Schautafeln lassen die Vergangenheit lebendig werden.
Alle Funde stammen aus dem Benediktinerinnenkloster Rüegsau
(Ausgrabungen 1965-68 und 1978-79) und aus der Dorfkirche St. Johann (Ausgrabung 1964). Das Kloster wurde um 1150 gebaut und im Zuge der Reformation um 1528 aufgehoben.